Kolping Mallersdorf – intakte Gemeinschaft

11. April 2019

Bild v. l. Vorstand Hans Unterpaintner, Rudi Hurzlmeier, Heinz Steindl, Altlandrat Ingo Weiß und Pater Michael Raj.

KF Mallersdorf
Auf ein gutes Jahr mit vielen Unternehmungen blickte die Kolpingsfamilie in ihrer Jahresversammlung zurück. Auf der Tagesordnung standen Ehrungen und ein Referat von Diözesansekretär Ludwig Haindl. Vorstand Hans Unterpaintner begrüßte Mitglieder und Gäste im Pfarrheim, unter ihnen Präses Pater Michael Raj und Ehrenpräses Josef Singer. Der Vorstand lobte den guten Zusammenhalt. Er bedauerte nur, dass man keine Kolpingjugend-Gruppe habe. Schriftführer Peter Fuchs gab einen Ausblick auf das laufende Vereinsjahr.

Es fanden bereits Aktivitäten statt wie der Einkehrtag, die Diözesanversammlung, die Altkleidersammlung und der Kreuzweg. Geplant ist wieder ein Maifest mit Maiandacht sowie die Johannifeier. Gudrun Mally berichtete von geordneten Finanzen, Kassenprüfer Josef Neumeier empfahl die Entlastung. Vorstand Hans Unterpaintner würdigte dann die Verdienste von Heinz Steindl, Altlandrat Ingo Weiß und Rudi Hurzlmeier. Sie sind seit 50 Jahren Mitglied und haben sich um den Verein verdient gemacht. Für ihren Einsatz wurde den Geehrten die Urkunde und Anstecknadel überreicht.
Josef Neumaier übergab dann an Pater Michael einen Spendenscheck in Höhe von 1.800 Euro für ein Projekt in Indien. Neumaier, bekannt als der „Bettelmusikant aus Mallersdorf“, hat mit seiner Drehorgel gesammelt, ein weiterer Teil resultiert aus einem Kolping-Geburtstagsstammtisch und ein großer Teil kommt aus dem Verzicht des Spenders auf Geschenke zu seinem Geburtstag. Josef versicherte, seine Drehorgel werde sich auch weiter drehen für den guten Zweck.
Diözesansekretär Haindl übermittelte dann Grüße des Diözesanpräses und lobte die Aktivitäten der Kolpingsfamilie. Vor allem die Altkleider-sammlung sei zu einer Erfolgsgeschichte geworden seit nunmehr 50 Jahren. Damit konnten viele soziale Projekte unterstützt werden. Die Kolping-Ideale, so der Diözesansekretär, seien zeitlos, die Ideen des Gründers auch heute aktuell und keinesfalls überholt. „Das Kolpingwerk ist kein Museum geworden!“ Das Werk hat sich weiterentwickelt und bringt bis heute viele Früchte hervor. Viele Mitglieder übernehmen Aufgaben im öffentlichen Leben auf dem Fundament des Gesellenvaters. Er warb auch sich an den Europa-Wahlen zu beteiligen und plädierte für Parteien der demokratischen Mitte. Diese Wahl ist eine Richtungswahl für Europa!” Als wichtig erachtete er heute besonders, Gemeinschaft anzubieten, auch für Alleinstehende und Zusammenhalt zu zeigen. Mit einem „macht´s weiter so“ ermunterte er die Mitglieder, sich auch weiterhin zu engagieren und in der Öffentlichkeit für den Glauben einzustehen mit den Paulus-Worten: “Gebt Zeugnis von eurer Hoffnung!”
Der stellv. Vorsitzende Dr. Thomas Beer zeigte dann einen Bilder-rückblick des Vereinsjahres 2018. Besonders die Maiandacht bleibt in schöner Erinnerung und das gesellige Beisammensein bei Rudi Hurzlmeier. Viele kamen auch zur Johannifeier mit Gottesdienst. Die Bezirkswallfahrt zum Bogenberg sah eine stattliche Abordnung der Mallersdorfer, die Kolpingbläser sorgten für Stimmung auf dem Christkindlmarkt, die Nikolausaktion wurde von Peter und Elena durchgeführt. Der Gedenktag wurde würdevoll begangen, eindrucksvoll gestaltet war der Kreuzweg in der Nardini-Kapelle.
Überörtlich haben sich die Mallersdorfer an der Diözesanversammlung oder Veranstaltungen auf Bezirksebene beteiligt. Unterpaintner versicherte, man freue sich auf die kommenden Aktivitäten und bat bereits jetzt darum, sich für die in der nächsten Jahresversammlung anstehenden Neuwahlen Gedanken zu machen.