Kolping Neunkirchen-Weiden feierte 70 Jahre – lebendige Gemeinschaft

23. Oktober 2017

 

70 Jahre Vereinsleben und dabei junggeblieben ist die KF Neunkirchen. Sie feierte dieses beinahe runde Jubiläum deshalb nicht zu groß, sehr wohl aber angemessen, sehr feierlich und bestens organisiert am Freitag, 20. Okt. 2017. Dazu waren auch Vertreter aus fast allen Kolpingsfamilien des Bezirks anwesend und bekundeten damit ihre Zusammengehörigkeit im Bezirk, an der Spitze mit Bezirksvorstand Hans Eiszrich. Der neue Ortspfarrer Stefan Rödl, Pater Johannes aus Speinshart, Pfarrvikar Dr. Bruno und Bezirkspräses Pfarrer Thomas Jeschner zelebrierten den festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß  von Weiden machte seine Aufwartung.

Vorsitzender Roland Hoffmann und sein Team hatten alles bestens vorbereitet und somit konnten die Neunkirchener ihr Jubiläum gebührend begehen. Nach dem Gottesdienst und einem Abendessen begleiteten Kinder und Jugendliche aus einer Musikschule in Neunkirchen den Festabend mit tollen Melodien v. a. aus “Sister Act”. Ein Bilder-Rückblick beleuchtete die vergangenen 70 Jahre im Leben der KF und zeigte auch die Initiatoren und Präsides, die den Verein 2 Jahre nach Kriegsende aus der Taufen hoben und entfalteten. Die Bilder zeigten einen rührigen Verein, der zusammenhält und sich vielfach engagiert im Leben der Pfarrgemeinde und der Kommune. OB Seggewiß lobte die KF dann auch als wichtige Gemeinschaft im Weidener Vereins-Spektrum: “Kolping Neunkirchen leistet einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen der Kommune Weiden. Was würde Kolping wohl sagen, wenn er heute leben würde?”

Nachredner Diözesansekretär Ludwig Haindl beantwortete die Frage gleich und meinte: “Wenn Kolping heute hier wäre, dann würde er sich wohl freuen über die lebendige Kolping-Gemeinschaft von Jung und Alt hier in Neunkirchen. Es ist nicht selbstverständlich, auch 150 Jahre nach dem Tod des Gesellenvaters lebt seine Idee weiter, nicht nur bei uns, sondern heute sogar in über 60 Ländern der Erde!”

Haindl bedankte sich beim Vorstand für den Einsatz der rührigen und lebendigen KF und überbrachte auch die Grüße des Diözesanvorstandes: „Jede Gemeinschaft, die unter einem guten Vorzeichen und leuchtenden Leitstern Menschen zusammenführt ist heute wichtiger denn je. Jedes wirkliche Leben ist letztendlich Begegnung mit anderen Menschen. Ebenso wichtig ist es in einer mehr und mehr säkularen Gesellschaft das Kolpingbanner und damit die christliche Flagge auch in der Öffentlichkeit zu zeigen!“, so der Diözesansekretär. Anschließend konnte er besonders Kolpingmitglied Willi Fuchs ehren. Für lange Jahre treuen Dienstes in der Kolpingsfamilie erhielt er die Ehrennadel des Diözesanverbandes.

 

“Alles wirkliche Leben ist Begegnung!” (Martin Buber, Religionsphilosoph)