Kolping Pförring organisiert Hauskrankenpflegekurs

24. April 2018

 

Häufig sind Angehörige bei der häuslichen Betreuung Pflegebedürftiger an der Grenze der Belastbarkeit. In Pförring wurde nun ein Kurs angeboten um pflegende Angehörige zu unterstützen. Er wurde vom Förderverein in Zusammenarbeit mit der Caritas Sozialstation Kösching und der AOK Ingolstadt, in Kooperation mit Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Kolpingsfamilie angeboten.

Bild: Teilnehmer am Pflegekurs mit Vorstand Hans Humpel (r.)

 

 

 

Der Kurs beinhaltete zehn Abende zu je 120 Minuten. Er war für die 15 Teilnehmer kostenlos und wurde über die AOK finanziert. Referentin war Schwester Dagmar Stefani von der Caritas Sozialstation. Es durfte auch gelacht werden, spätestens wenn Fördervereins- und Kolpingvorsitzender Hans Humpel als „Patient“ dienen musste. Der Leiter der Pflegekasse der AOK Ingolstadt Sebastian Stoll informierte über die Leistungen der Krankenkassen nach dem neuen Pflegestärkungsgesetz, im Mittelpunkt standen die neuen Pflegegrade. Gesunde Ernährung alter Menschen sowie der Umgang mit Medikamenten wurden u.a. besprochen. Auch schwierige Themen wie die Begleitung am Lebensende, -Aspekte bei der Pflege Sterbender und Pflege und Betreuung gerontopsychiatrisch veränderter Menschen wurde nicht ausgeklammert. Die Teilnehmer bekamen einen Leitfaden für Patienten mit Demenz an die Hand. Pflegebedingte Belastung feststellen und Entlastungsmöglichkeiten aufzeigen war am letzten Abend angesagt.
Hans Humpel bedankte sich am Ende bei den Verantwortlichen des Seniorenheimes, die die Räumlichkeit zu Verfügung gestellt hatten. Besonderer Dank galt Schwester Dagmar von der Caritas Sozialstation Kösching, die das Einmaleins der Hauskrankenpflege vermittelt hatte.

Nicht zuletzt bedankte er sich bei den Teilnehmer-innen für das Interesse an diesem wichtigen Thema. Er betonte wie wichtig es sei dass es auch heute Menschen gibt mit Einfühlungsvermögen, Feingefühl und Verständnis für Andere in Notsituationen. Menschen die sehen was andere brauchen und hier auch geschult und damit kompetent sind, dies zu können.
„Pflegen kann nur, wer sich selbst plegt „ dies gab Schwester Stefani den Kursteilnehmern mit auf dem Weg. Noch lange tauschte man sich aus. Im Herbst soll es die Möglichkeit geben die Gespräche fortzusetzen und die Erfahrungen zu reflektieren.