Kolping Teublitz befasst sich mit “Laudato si”

11. November 2019

Der “Poverello”: Franz von Assisi

Kolpingsfamilie Teublitz
„Laudato si“ (“gelobt sei”) mit diesen Worten beginnt die mittlerweile berühmte „Umwelt-Enzyklika“ des Papstes. Mit diesen Worten aus seinem Hymnus “Sonnengesang” lobte einst der heilige Franz von Assisi die Schöpfung Gottes. Papst Franziskus spricht in diesem Lehrschreiben von der Verantwortung des Menschen für die Schöpfung und von der “Sorge um das gemeinsamen Haus der Erde” (“sulla cura della casa comune”). Auch fordert der Papst „alle Menschen guten Willens“ zur Bewahrung der Schöpfung auf.

Den Impuls griffen Mitglieder der Kolpingsfamilie auf. Man traf sich, um zu beraten, wie man sich besser für die Umwelt einsetzen kann. „Ich bin überzeugt, dass wir schon im Kleinen viel bewegen können.“, fasst Werner Förster die Zielsetzung zusammen. Und Alexandra Zeins vom Kolping-Familienkreis ergänzt: „Es gibt viele Ideen, wie wir unser Verhalten ändern können.“ „Wie können wir in Familie oder Pfarrgemeinde ein Bewusstsein schaffen?“, diese Frage warf Präses Pfarrer Michael Hirmer in die Runde und berichtete von engagierten Aktionen des Teublitzer Frauenbundes.
Wichtig war allen, dass dieses Thema nicht nur im Kreise der Kolpingsfamilie oder Pfarrgemeinde besprochen werden sollte. Anfang Januar soll zu einem Treffen eingeladen werden für alle Interessierten. Es kann jeder kommen, der Ideen zum Umweltschutz hat. Angedacht ist ferner ein Schöpfungs-Tag, bei dem konkrete Beispiele vorgestellt werden. So will der Sprecher des Sachausschusses Jugend, Uwe Störtebecker, mit den Ministranten und der Kolpingjugend einen „Leih-Schrank“ zu bauen, bei dem gut erhaltene Sachen zum Tausch angeboten werden.
„Mit dem Projekt ‚laudato si‘ wollen wir ein Zeichen setzen und etwas für die Schöpfung tun.“, freut sich Initiator Werner Förster auf die Zukunft des Projekts.