Beeindruckender Tag der Ehejubilare mit 1400 Teilnehmern

23. April 2018

Begeisternder Tag der Ehejubilare in Regensburg

„Ein beeindruckendes Erlebnis für uns!“ „Diesen Tag werden wir nie vergessen!“ Diese und viele andere Aussagen unterstrichen wieder, wie positiv der sog. „Tag der Ehejubilare“ in Regensburg wahrgenommen wurde. Er fand nun bereits zum 12. Mal statt mit fast immer gleichem, sprich bewährtem Ablauf. Und wieder konnte man einen Teilnahme-Rekord vermelden: über 1.400 Jubilare kamen nach Regensburg, also ca. 700 Ehepaare die 25, 40, 50 oder mehr Jahre verheiratet waren. Zwei Paare mit je 65  Ehejahren erhielten aus der Hand von Bischof Rudolf die Wolfgangs-medaille des Bistums.

ausgebuchtes Kolpinghaus beim Tag der Ehejubilare

 

Wie üblich begann der Festtag mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Hohen Dom, den Bischof Rudolf zusammen mit den Weihbischöfen Josef Graf, Reinhard Pappenberger und Ehereferatsleiter Harald Scharf zelebrierte. Für viele ist allein schon dieser Gottesdienst mit musikalischer Begleitung der Domsptzen ein einmaliges Erlebnis. Am Ende bestärkten die Bischöfe mit dem Segen durch Handauflegen die Eheleute in ihrer gegenseitigen Treue.

Bischof Rudolf loste 3 Paaren einen Aufenthalt im Ferienhaus Lambach zu

„Wir freuen uns mit Ihnen“, so begrüßte Bischof Rudolf Voderholzer die Ehejubilare im Dom St. Peter. Vor 25, 40, 50, 60 oder sogar 65 Jahren haben sie vor Gott ihre Liebe und Treue versprochen. Ein guter Zeitpunkt nun, Danke zu sagen: für die guten und schweren Tage, für die Tränen der Freude oder der Trauer, die vielleicht „die Beziehung nochmal vertieft haben“, „für das Geschenk, einander immer wieder vergeben zu können und zusammenzuhalten“, so der Bischof.
Die Freude und der Dank über so viele gemeinsame Jahre waren bei den Jubelpaaren wirklich zu spüren. Doch auch Bischof Rudolf gestand: Der Tag der Ehejubilare, der bereits zum elften Mal gefeiert wurde, ist „einer der erbaulichsten Festtage im Jahr“. Dass so viele Paare ihr Ehejubiläum auf diese Weise feiern möchten und großen Wert auf den Segen für ihren weiteren gemeinsamen Weg legen, sei „ein unglaublich stärkendes Zeichen“.

Gerade vor dem Hintergrund einer immer stärkeren Aufweichung des Begriffs „Ehe“ in der Gesellschaft betonte der Bischof, die Ehe sei ein „Schatz der Kirche, für den wir nicht genug danken können“. Auch die Berufung zur sakramentalen Ehe sei eine geistliche Berufung, so Bischof Voderholzer weiter. Die Kirche brauche junge Männer, die Gott und den Menschen als Priester dienen, sie brauche Ordensfrauen und –männner, die das große Werk der Klöster fortsetzen, aber sie brauche ebenso Frauen und Männer, die vor Gott die Ehe schließen und sich öffnen, Leben weiterzugeben und Kindern ein Vorbild zu sein – auch im Glauben.

 

Bischof Rudolf dirigierte die Jugendblaskapelle Hohenfels zu „Grüße aus dem Egerland“

Anschließend gings dann ins benachbarte Kolpinghaus zum gemeinsamen Mittagessen, zu dem Bischof Rudolf wieder eingeladen hatte. Das Haus platzte aus allen Nähten, jeder Raum, jedes Zimmer war belegt, trotzdem konnten alle Gäste wieder schnell und zuverlässig bedient werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte  dieses Jahr die Kolping-Jugendblaskapelle Hohenfels unter der Leitung von Luzia Bäuml. Eine engagierte und bestens geführte Blaskapelle mit Musikern im Alter von 11-60 Jahren. Begleitet wurden sie vom Vereins-Vorsitzenden Dietmar Feuerer und vom KF-Vorstzenden Fabian Bossle, der selber an der Trompete musizierte. Die Hohenfelser  spielten wieder gekonnt und leidenschaftlich auf mit ihrer über 20-köpfigen Besetzung und sorgten für stimmungsvolle Unterhaltung. Gleich nach dem Essen wurden dann traditionell wieder für 3 Paare jeweils ein Wochenende im Kolping-Ferienhaus Lambach verlost. Bischof Rudolf griff selbst in die Lostrommel und gab die freudigen Gewinnerpaare aus Kümmersbruck, Vilseck und Schmidmühlen bekannt.

Die Kolping-Jugendblaskapelle Hohenfels unter der Leitung von Luzia Bäuml

Ab 14.00 h gings dann in die verschiedenen Workshops, für die man sich vorher bereits anmelden konnte. Angeboten waren u. a. eine Führung durch den Dom, durch die Alte Kapelle, durch die Spitalbrauerei oder eine Stadtführung. Man konnte aber auch Operettenmeldodien genießen mit Gernd Winter, einen Vortrag hören von Josef Kratschmann oder ein Theaterstück anschauen.  Bei bestem Wetter wurde der Tag in Regensburg wieder zum unvergesslichen Erlebnis für viele Paare mit 25, 40 und 50 Jahren Ehejahren. Alles lief reibungslos ab – und Kolping hat wieder mitgeholfen, dass der Tag in dieser Form gut organisiert gelingen konnte. Bischof Rudolf bedankte sich am Ende bei allen Mitwirkenden, besonders auch beim eifrigen Personal des Kolpinghauses.