Trauer um Georg Paulus

6. August 2021

Georg Paulus ist tot. Im Alter von 83 Jahren verstarb der gebürtige Kirchenthumbacher und Wahl-Eschenbacher im Klinikum Weiden.
Eine ruhige Kugel wollte der „Paulus-Schorsch“ nie schieben. Trotz seiner körperlichen Einschränkungen in den letzten Lebensjahren, war er immer in Bewegung
Sein bemerkenswertes Lebenswerk begann beruflich als Schneidermeister im Betrieb der Eltern und setzte sich mit tatkräftiger Unterstützung von Ehefrau Hildegard als selbstständiger Kaufmann in Eschenbach und in Amberg sowie als langjähriger Heimleiter der Kolping-Familienferienstätte in Immenreuth fort. Paulus war ein Kirchenthumbacher Gewächs. Ab 1952 ging er bei seinem Vater in die Schneiderlehre. Nach Gesellen- und Meisterjahren riefen die Kaufmannsjahre.

 

Aufs Engste verbunden mit Glauben und Kirche übernahm er schließlich zusammen mit seiner Ehefrau die Familien-Ferienstätte in Immenreuth und führte sie 25 Jahre lang bis zum Einstieg ins Rentnerleben im Jahres 2000.

Doch auch viele Ehrenämter riefen: Dekanatsführer der Katholischen Jugend, aktives Mitglied des Kirchenchores, Kolping-Senior, Fußballer, Mitbegründer des SC Kirchenthumbach und Sportfunktionär, Schiedsrichter, Pfarrgemeinderat und Wahlkämpfer für die CSU: Georg Paulus engagierte sich und übernahm Verantwortung in der Gesellschaft.

 

Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt zelebrierte das Requiem mit und begleitete Georg Paulus auf seinem letzten irdischen Weg auf dem Friedhof in Kirchenthumbach. Am offenen Grab sprach er dem Verstorbenen seine Dankbarkeit für 25 Jahre Leitung der Kolping-Familienferienstätte Immenreuth aus und verabschiedete sich vom Schorsch mit einem Treu Kolping.