Virtuelle Diözesanversammlung des Kolpingwerkes im Bistum Regensburg

17. Mai 2021

Diözesanvorsitzender Sander und Franz Greipl mit dem Bundesehrenzeichen geehrt – 4 neue Mitglieder im Diözesanvorstand – 5 Auszeichnungen mit dem Kolping-Corona-Preis
Am Samstag, 17. April fand die erste virtuelle Diözesanversammlung des Kolpingwerkes im Diözesanverband Regensburg erfolgreich statt. 268 Teilnehmer-innen hatten sich zu dieser digitalen Versammlung aus dem gesamten Bistumsgebiet angemeldet.

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Der Rechenschaftsbericht umfasste die Jahre 2019 und 2020. Der Rechenschaftsbericht zeigte 2019 noch den normalen Veranstaltungskalender, während 2020 die meisten geplante Präsenz-Versammlungen und Maßnahmen abgesagt werden mussten. Hier verschob sich vieles in den digitalen Bereich. Auch die Vorstandschafts- und Gremiensitzungen wurden digital durchgeführt. Das Kolping-Bildungswerk, das in 14 Außenstellen im Bistum vertreten ist, hat ebenfalls weitgehend auf digital umgestellt. Das Kolping Familienferienhaus Lambach im Bayerischen Wald kam dank staatlicher Zuschüsse mit einem blauen Auge davon. Der Mitgliederstand im Förderverein ist recht stabil. Es kamen auch einige Spenden durch Geburtstage und Todesfälle hinzu. Mit den Spenden wurde z.B. ein Wasserspielplatz angelegt. Das Altkleider- bzw. Altpapierergebnis 2019 wurde veröffentlicht, 2020 fanden keine diözesanen Sammlungen statt.
Für 2019 erhielt die KF Tegernheim den Adolph-Kolping-Preis des Diözesanverbandes für 30 Jahre Radl-Wallfahrt nach Altötting. Für 2020 wurde ein Kolping-Corona-Preis ausgelobt und es kamen überraschend viele Rückmeldungen von den Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes. Ob der Vielzahl der Einsendungen wurden 4 Kategorien gemacht, in denen die KF Pfreimd – für spirituelle Angebote, die KF Wallersdorf und die KF Hainsacker für ihre Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, die KF Dingolfing – für ihr soziales Engagement und die KF Au – für ihr digitales Verbandsleben jeweils einen Preis erhielt. Mittlerweile hat Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt alle Preisträger besucht und den Preis persönlich übergeben.
Franz Greipl erhielt für seine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit in der Handwerksarbeit das Bundesehrenzeichen durch Reinhard Ockel überreicht. Sepp Sander, der als Diözesanvorsitzender nicht mehr kandidierte, wurde das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes mit einer Laudatio überreicht, zudem erhält er noch das Bundesehrenzeichen. Er war seit 2002 im Diözesanvorstand aktiv.
Bei der Neuwahl traten Anton Zagler, Georg Stracker, Steffi Friedl und Alfred Hammer nicht mehr an. Die drei Erstgenannten erhielten für ihr Engagement die Ehrennadel des Diözesanverbandes, Hammer bekam ein Kolpingrelief überreicht. Als neuer Diözesanvorsitzender kandidierte Martin König von der KF Marktredwitz. Als Stellvertreter kandidierten Ingrid Eibl und Konrad Holzbauer. Christina Eder, Kerstin Dietzinger, Sylvia Voith, Werner Förster und Werner Müller stellten sich für den Diözesanvorstand zur Verfügung. Die Wahl musste aufgrund von Corona per Briefwahl durchgeführt werden. Mittlerweile sind alle Stimmen ausgezählt und die Kandidat-innen bestätigt worden.

Martin König von der KF Marktredwitz ist als neuer Diözesanvorsitzender gewählt. Seine Stellvertreter sind Ingrid Eibl von der KF Hemau und Konrad Holzbauer von der KF Regensburg-Sallern. Christina Eder, KF Eggenfelden, Kerstin Dietzinger, KF Eggenfelden, Sylvia Voith, KF Wallersdorf, Werner Förster, KF Teublitz und Werner Müller, KF Walderbach wurden als Beisitzer in die Vorstandschaft gewählt.
Am Ende der virtuellen Diözesanversammlung, die dank der guten Vorbereitung und der Disziplin der Teilnehmer gut funktionierte, dankt Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt allen Teilnehmer-innen für ihr Mittun und sprach den Segen.