Weltgebetstag des Int. Kolpingwerkes: Bezirk Schwandorf feierte in Nabburg

29. Oktober 2018

Bezirksverband Schwandorf
Jedes Jahr feiern die Kolpingsfamilien im Bezirk SAD den internationalen Weltgebetstag mit einem Stationengottesdienst. Heuer war Station in Nabburg.

 

Bild: Die Kolpingsfamilien aus dem Bezirksverband Schwandorf feierten zusammen mit Bezirkspräses Hannes Lorenz (Mitte) rund um die Nabburger Altstadt mit einem eindrucksvollen Stationengottesdienst den Weltgebetstag und stellten dabei die Schöpfung in den Mittelpunkt.

 

Jedes Jahr treffen sich weltweit die Kolping-Mitglieder am Tag der Seligsprechung zu einem Gebetstag. Der Bezirksverband Der Bezirk feierte mit seinen neun Kolpingsfamilien als stimmungsvollen Stationengottesdienst in Nabburg. Bezirkspräses Pfarrer Hannes Lorenz begrüßte die Mitfeierenden unter freiem Himmel im Seyerleingarten an der historischen Stadtmauer und stellt kurz das Partnerland des Gebetstages vor.
Das Kolpingwerk Honduras mit seinen rund 1.800 Migliedern setzt seine Schwerpunkte in Fortbildungen für Kaffeebauern sowie sozialen Projekten mit Frauen und Jugendlichen. Als Leitthema stand der Schutz der Schöpfung im Mittelpunkt und so wurde rund um die Nabburger Altstadt an verschiedenen Stationen dieses aktuelle Thema aus vielen Blickwinkeln beleuchtet.
Im Burggraben stellte Pfarrer Lorenz die Erde, Bäume und Pflanzen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Kritisch fragte er, wie wir mit der Erde umgehen, denn durch Umweltverschmutzung, Plastikmüll, Flächenfraß und Oberflächenversiegelung gefährden wir unsere Lebensgrundlage, obwohl wir untrennbar mit ihr verbunden sind. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit hatte sich die Prozession nun in eine stimmungsvolle Lichterprozession verwandelt, die an markanten Orten wie dem Fleischberg Halt machte und noch die weiteren Urelemente Wasser, Luft und Feuer aufgriff.
Besonders eindrucksvoll gestaltete sich der Abschluss in der dunklen Pfarrkirche, die nur von Kerzen erhellt wurde. Bezirkspräses Lorenz machte die Ambivalenz des Feuers deutlich, denn „es kann vernichten und verbrennen – und doch ist die Asche Dünger zum neuen Leben, das aus ihr entsteht“. Um den Altar stehend beteten die Gläubigen das Vater Unser und empfingen den Segen. Der Bezirksvorsitzende Willi Nesner bedankte sich recht herzlich für die zahlreiche Teilnahme und der Orstvorsitzende Kurt Koppmann lud noch zu einem geselligen Beisammensein ins Jugendwerk ein.