Worte des Kolping- Bundespräses:

19. März 2020

Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte

Es ist mir ein großes Anliegen, liebe Kolpingschwestern und Kolpingbrüder, Euch allen einen ganz herzlichen Gruß aus Köln zu sagen. Auch im Namen des Bundesvorstandes wünsche ich euch aus dem Bundessekretariat ein festes “Treu Kolping”!

Wir alle erleben, welche Auswirkungen das Corona-Virus auf unser gesellschaftliches, soziales und kirchliches Leben – und auch auf unser verbandliches Leben hat. Rücksichtnahme und Besonnenheit teilen wir miteinander, deshalb unterstützen wir die Maßnahmen, die Menschen schützen und Gesundheit erhalten wollen.

Ich möchte uns Mut machen und daran erinnern, was unsere besonderen Stärken als Kolpinggemeinschaft sind: Solidarität und Verantwortung füreinander und vor allem auch Gottvertrauen.

Wer in unserer Nähe und unserer Nachbarschaft braucht in diesen Tagen Hilfe und Unterstützung, und wie kann ich mit der gebotenen Achtsamkeit solche Hilfe und Unterstützung geben? Wem schenke ich ein Zeichen der Ermutigung und Bestärkung und bin bei der Übermittlung so kreativ, dass ich ihm oder ihr nahe bin, ohne eine direkte Begegnung?

Wir sind auch eine Glaubensgemeinschaft. Gott ist nicht abwesend. Er ist da, mitten unter uns und er trägt uns. Davon bin ich überzeugt. Im Gebet sind wir miteinander verbunden. Das ist keine leere Floskel. Das Gebet stärkt, richtet uns aus, stellt Christus in die Mitte und verbindet uns über jede räumliche Trennung hinweg. In dieser Verbundenheit wünsche ich euch alles Gute und Gottes Segen.